Vergangene Projekte und Veranstaltungen

Herbst 2017 – Konzertreihe – gVe unerHÖRT!

Anssi Karttunen, Violoncello

Ein Konzert für Augen und Ohren. Musik mit Live-Elektronik, Tanzvideos und Kunstprojektionen präsentiert der finnische Cellist in seinem Solorezital. Im Zentrum stehen Werke, die z. T. in engem Austausch von Interpret und Komponist entstanden sind. Nur ein Instrument, aber viele Klangfarben und Sinneseindrücke aus Werken von Pablo Ortiz, Tan Dun, Giuseppe Colombi, Kaija Saariaho, JugA Tiensuu, Martin Matalon u.a.

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Herbst 2017 – Konzertreihe – gVe unerHÖRT!

Quatuor Voce

Dem Quatuor Voce werden Raffinesse und exzellentes Zusammenspiel nachgesagt. Das junge Quartett aus Frankreich konzertiert weltweit und arbeitet oft mit namhaften Solisten zusammen – in diesem Fall mit dem deutschen Klarinettisten Nikolaus Friedrich. Gespielt werden Werke von Wolfgang Rihm, Belà Bartok und Adriana Hölksky (Uraufführung).

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Herbst 2017 – Konzerte in der Adventszeit

Vom Himmel hoch...

»Seit einige Jahren läuft nun schon ein Projekt, das ursprünglich nur auf ein Jahr ausgelegt war, aber eben völlig überraschend zum ›Selbstläufer‹ wurde. Die unterschiedlichsten Komponisten haben meinem Wunsch Rechnung getragen und ein Advents - oder Weihnachtslied ihrer Wahl in der Form ihrer Wahl musikalisch variiert, umspielt oder ›Gedanken zu...‹ gesetzt. Fest steht lediglich die Besetzung (Flöte alleine, oder Altflöte oder Piccolo) und die Länge (zwei bis 5 Minuten).

Bis heute haben sich beteiligt:

  • Barbara Heller
  • Tina Ternes
  • Heinrich Hartl
  • Michael Starke
  • Helmut Bieler
  • Dorothee Eberhardt
  • Gisbert Näther
  • Ludger Stühlmeyer
  • Uwe Strübig
  • Dorothea Hofmann
  • Luise Vignola
  • Wolfram Graf (dessen Komposition »Vom Himmel hoch...« das Projekt ins Rollen gebracht hatte – daher auch der Name.

In der Adventszeit finden Konzerte statt, in denen das Publikum auch die Gelegenheit hat, zwischen den Kompositionen das jeweilige Lied zu singen. Die Begeisterung sowohl seitens der Komponisten, als auch der Zuhörer hat mich erstaunt, da ja unsere traditionellen Lieder in den letzten Jahrzehnten immer weniger gekannt und gekonnt wurden.

Am Ende des Projekts soll eine Einspielung eines Teils der Werke auf cd stattfinden und die Noten sollen publiziert werden, um auch anderen Flötisten die Möglichkeit der Aufführung zu geben.«

Anja Weinberger Juli 2017

Herbst 2017 – Kammerkonzert

Uraufführung Klarinettenquintett

Das Konzert wird im Rahmen der Erlanger Altstadtkonzerte aufgeführt. Das Konzert wird anschließend vom Bayerischen Rundfunk produziert. Als ausführende Musiker konnten Akademisten des »Symphonie-Orchesters des Bayerischen Rundfunks« München gewonnen werden, die das Programm später auch in München wiederholen werden.

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Herbst 2017 – Livemusik, Stimmen und Lesung

Partigiani

Das Projekt Partigiani wird im Rahmen der Ausstellung Banditi e Ribelli in den Räumen der Stadtbibliothek Erlangen stattfinden (26.03 bis 20.04.2018). Ziel ist eine neue, künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Widerstand gegen Faschismus und deutscher Besatzung in Italien. Stefan Poetzsch wird die musikalische und künstlerische Komposition und Produktion übernehmen, Günter Leizgen ist als Sprecher engagiert.

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Herbst 2017 – Lesung

Navid Kermani

Ein immer noch fremd anmutendes, von Kriegen und Katastrophen zerklüftetes Gebiet beginnt östlich von Deutschland und erstreckt sich über Russland bis zum Orient. Navid Kermani ist entlang der Gräben gereist, die sich gegenwärtig in Europa neu auftun: von seiner Heimatstadt Köln nach Osten bis ins Baltikum und von dort südlich über den Kaukasus bis nach Isfahan, der Heimat seiner Eltern. Mit untrüglichem Gespür für sprechende Details erzählt er in seinem Reisetagebuch von vergessenen Regionen, in denen auch heute Geschichte gemacht wird, und von Menschen, deren Geschichten wahr sind und sich doch widersprechen. Der deutsche Schriftsteller, Publizist und habilitierter Orientalist Navid Kermani wurde mit zahlreichen renommierten Kultur- und Literaturpreisen ausgezeichnet. 2015 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. 

››› Stadtbibliothek Erlangen

Herbst 2017 – Bildband

Künstler in Erlangen

Inhalt:

  1. Bernd Nürmberger: Künstler im 18ten Jahrhundert und im 19ten Jahrhundert
  2. Dr. Birgit Rauschert: Ablösung der realistischen Malerei durch die Photographie
  3. Dr. Birgit Rauschert: Neues bürgrerliches Kunstverständnis und Gründung des Kunstvereins
  4. Dr. Birgit Rauschert: Weimarer Republik und die verlorene Generation im 3. Reich
  5. Johann Adam Stupp: Kunst in Erlangen nach dem 2. Weltkrieg
  6. Vorstellung einer Auswahl (100 Künstler) bedeutender Künstler in Erlangen (Biografien)
  7. Christof Präg: Die Universität Erlangen-Kunst am Bau
  8. Bernd Nürmberger: Die Entwicklung des Kunstmuseums Erlangen Dr. Kurt Jaulin, Helmut Haunstein

Frühjahr 2017 – Musical

HEATHERS

Das Musical HEATHERS spielt in den 80er Jahren und ist eine pechschwarze Teenager-Groteske mit satirischen Seitenhieben auf die amerikanische Bilderbuchjugend: die Schülerin einer High- School bringt mit Hilfe ihres neuen radikalen Freundes die Mitglieder einer elitären Mädchenclique um, verhindert jedoch im letzten Augenblick, daß ihre Mitschüler in die Luft gejagt werden. Eine Thriller-Satire für jung und alt. Das Projekt von Maria Floiger und dem Verein Mary-Jane-Arts wird im Experimentiertheater in Erlangen als Premiere in Deutschland mit 7 Aufführungen inszeniert.

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Frühjahr 2017 – Konzert

Uraufführung Lutherianum

Das »Lutherianum« ist eine Auftragskomposition von Werner Heider und Christian Düfel für Chor, Posaune, 2 Schlagzeuge und Sprecher und setzt sich aus 13 Sätzen über Lutherzitate mit rhythmisch prägnanten Zwischenspielen und einer Rede in der Mitte zusammen. Als weiteres Werk wird die Bläserkomposition »Unendlicher Gesang« von Werner Heider aufgeführt.

Leitung: Susanne Hartwig-Düfel

Frühjahr 2017 – Theaterfestival

Prisma-Perspektivenwechsel

Die 27. internationale Woche des jungen Theaters steht diesmal unter dem Motto Prisma- Perspektivenwechsel, welches in wohl vielfältiger Weise Bezug auf aktuelles Zeitgeschehen nimmt. Unsere multikulturelle Welt, geprägt von Globalisierung, Migrationsbewegungen, Krisen und verschiedensten Lebensentwürfen wird durch ein Prisma und damit aus vielen Perspektiven betrachtet mit dem Ziel gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz für andere Kulturen/Menschen/ Lebensentwürfe durch Perspektivenwechsel zu erreichen.

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Frühjahr 2017 – Konzert

Camerata Franconia

Für Solisten und Orchester stehen wieder international bekannten Künstler zur Verfügung: Prof. Eva Binders, Geige; Prof. Christine Faludy, Fagott; Prof. Denise Severin, Cello; Susann Hagel, Sopran; Eva Schöler, Mezzosopran; Tobias Moretti, Sprecher; der 60 Personen umfassende Damenchor wird aus dem Chor der Erlanger Universität, des Marie- Therese-Gymnasium und des Erlanger Musikinstituts bestehen.

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Frühjahr 2017 – Konzertreihe

Te Deum und Gloria

Konzerttermine:

  • Studentenchor der Friedrich-Schiller-Universität Jena, am 13. September 2017
  • Großes Chor-und Orchesterkonzert (mit Herz-Jesu) am 3. Dezember 2017
  • Knabenchor Philharmonischen Orchesters Jena am 10. Dezember 2017

Frühjahr 2017 - Konzert

Israel in Egypt

In diesem 2-stündigen chorgewaltigen Werk vertont Händel in klanglich eindrucksvoller und fast bildlicher Weise die Geschehnisse des Auszugs des Volkes Israel aus Ägypten. Das Werk sieht Chor, Orchester und 6 Solopartien vor. Die Solisten sind Eva Maria Helbig und Maria van Eldik, Sopran, Philipp Farmand Tenor, Christian Hilz und Markus Simon, Bass-Bariton. Orchester: Nürnberger Staatphilharmonie Chor.

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Herbst 2016 – Konzertreihe – gVe unerHÖRT!

Quatuor Diotima

Henri Dutilleux, Ainsi la nuit (1973–1976)

Helmut Lachenmann, Streichquartett Nr. 3 »Grido« (2002)

Ludwig van Beethoven, Streichquartett Nr. 16 F-Dur op. 135

Dieses Konzert wird vom Bayerischen Rundfunk - Studio Franken mitgeschnitten und am 20. April 2017 um 20:03 Uhr auf BR-Klassik gesendet.

Informationen zum Interpreten: → Quatuor Diotima

Nähere Informationen zum Programm finden Sie etwa zwei Wochen vor dem Konzerttermin auf der → Internetseite des gVe.

Herbst 2016 – Konzertreihe – gVe unerHÖRT!

ensemble reflexion K

Luigi Nono, »A Pierre. Dell´azzurro silenzio, inquietum« (1985) für Kontrabass-Flöte, Kontrabass-Klarinette und Live-Elektronik

Gerald Eckert, »den angestoßenen Augen der Steine« (2014) für Kontrabass-Klarinette, Violine, Live-Elektronik und Tonband

Bruno Maderna, »Musica su due dimensioni« (1957/ 58) für Flöte und Tonband

Gerald Eckert, »außen, von tief innen« (2015) für Flöte (Bass-Flöte), Kontrabass-Klarinette (Klarinette) und Violoncello

Kaija Saariaho, »Petals« (1988) für Violoncello und Live-Elektronik

Giacinto Scelsi, »Ko – Lho« (1966) für Flöte und Klarinette


Dieses Konzert wird vom Bayerischen Rundfunk - Studio Franken mitgeschnitten und am 11. Mai 2017 um 22:05 Uhr auf BR-Klassik gesendet.

Informationen zum Interpreten: → ensemble reflexion K

Nähere Informationen zum Programm finden Sie etwa zwei Wochen vor dem Konzerttermin auf der → Internetseite des gVe.

Herbst 2016 – Musikveranstaltung des Deutsch-Französisches Instituts, Erlangen

Fête de la Musique

Am 21. Juni 2017 wird sich die Hugenottenstadt als musikalische Bühne verwandeln. In zahlreichen Kulturorten und Bars werden Bands aus Frankreich und aus der Region den ganzen Abend spielen. Das Fest soll unter einer musikalischen, zugänglichen und beschwingten Atmosphäre pulsieren; das Publikum hat freien Zugang zu allen Konzerten und erlebt kulturelle Vielfalt.

Ganz im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft werden französische Bands aus Rennes, der Partnerstadt Erlangens und aus der Partnerregion Nouvelle-Aquitaine eingeladen. Es werden auch lokale deutsche bzw. internationale Bands teilnehmen mit der Möglichkeit, ihre künstlerischen Grenzen durch die Interkulturalität ausweiten zu können. Ziel ist es, über die Musik zu verbinden und den kulturellen sowie bürgerlichen Austausch zu fördern.

Darüber hinaus soll sich dieses Ereignis künftig in das Stadtgeschehen Erlangens etablieren, so dass immer mehr Kulturorte und Publikum an diesem Event teilnehmen können.

→ Deutsch-Französisches Kulturinstitut Erlangen

Herbst 2016 – Interkultureller Märchenworkshop und Erzählkonzert

Tausendundeine Nacht – Das glückliche Ende

Erzählkonzert mit Yusuf Çolak (bağlama/anatolische Langhalslaute), Hadi Alizadeh (daff bzw. tonbak/persische Perkussion) und der Übersetzerin Claudia Ott (ney/Rohrflöte und Lesung bzw. Gespräch)

Das unbekannte Ende eines Kultbuchs der Weltliteratur steht im Mittelpunkt dieses festlichen musikalisch-literarischen Abends. Die Übersetzerin und Arabistin Dr. Claudia Ott präsentiert die weltweit erste Übersetzung der jahrhundertealten Kayseri-Handschrift von Tausendundeine Nacht zusammen mit orientalischer Musik auf Originalinstrumenten und beantwortet in einem Gespräch Fragen rund um Schahrasad, die »Erfinderin des Cliffhangers und Urmutter der modernen Vorabend-Fernsehserie“ (Ott).«

Projektpartner sind → FAU Integra

Herbst 2016 – Kunstausstellung – Freundeskreis Kunstmuseum Erlangen

Ordnungen und Chaos

Der Freundeskreis Kunstmuseum Erlangen e. V. zeigt Werke von Selcuk Dizlek, Ruth Loibl and Annette Voigt zu »Ordnungen und Chaos« mit Zeichnungen, Objekten und Installationen aus Karton, Papier, Acrylglas u.a.

→ Kunstmuseum

 

Herbst 2016 – Kurzfilmprojekt – Simon Gubo

Richtungswechsel

Simon Gubo, ein Designstudent der TH Georg-Simon-Ohm, Nürnberg, setzt sich kritisch mit (stets aktuellen) politischen und gesellschaftlichen Themen in Form dieses fiktionalen unterhaltsamen Kurzfilms »Richtungswechsel« auseinander.

Mit dieser Komödie soll ein großes Publikum erreicht werden, das durch den Film und die absurde Geschichte die Folgen einer einseitigen Betrachtungsweise (sowohl persönlicher, als auch politischer Natur) erkennt. Der “Rechts-Staat”, eine Diktatur, geht zugrunde. Ein Pfeilmacher muss sich auf den neuen Kurs einstellen.

Spielzeit: 8 – 10 Min. Drehorte im Raum Erlangen/ Nürnberg

Herbst 2016 – Konzertreihe – gVe unerHÖRT!

Nordic by Nature

Wolfgang Auer, Flöte
Christine Leipold, Oboe
Stefanie Brunner, Klarinette
Angelica Zingerle, Fagott
Christian Hensel, Horn

NORDIC BY NATURE
Sunleif Rasmussen, Cantus Borealis
Peteris Vasks, Muzika aizlidojušajiem putniem (Flying Birds Music)
György Ligeti, Zehn Stücke für Bläserquintett
Leif Segerstam, A NNNNOOOOWWW
Kalevi Aho, Bläserquintett Nr. 2 (2014)

vierpluseins »…Das war Kammermusik, wie man sie sich nur wünschen konnte. Jugendlicher Schwung, aber niemals übertrieben, sauberste klangliche Ausformung und große Spieldisziplin sind dem Ensemble nachzurühmen…« Dieser Rezensions-Ausschnitt aus der „Mainpost“ anlässlich eines Konzertes des Ensembles beim Würzburger Mozartfest fasst zusammen, was die Musiker des Bläserquintetts vierpluseins eint und sie im Jahre 2011 zur Gründung des Ensembles motivierte. Seither stellt das Quintett – bestehend aus erfahrenen Orchester- und Kammermusikern – eine kammermusikalische Bereicherung für die Metropolregion Nürnberg und darüber hinaus dar und kann auf ein breitgefächertes Repertoire, begonnen in der Klassik über die Romantik bis hin zur zeitgenössischen Musik verweisen. Inspiriert durch die vielfältigen stilistischen wie klanglichen Möglichkeiten, die ein Holzbläserquintett bietet, besticht vierpluseins immer wieder neben seiner Spielfreude auch durch eine spannende Programmgestaltung. Regelmäßig werden die fünf Musiker zu namhaften Konzertreihen im In- und Ausland eingeladen.

Nähere Informationen zum Programm finden Sie etwa zwei Wochen vor dem Konzerttermin auf der Internetseite des gVe.

Herbst 2016 – Konzertreihe – gVe unerHÖRT!

Asia Reloaded

Giacinto Scelsi, Hyxos (1955)
Toshio Hosokawa, Lied (Version für Blockflöte solo, 2007)
Ying Wang, Tip to top für Jang Gu solo
John Cage, Ryoanji (1983)
Volker Blumenthaler, Parc del Laberint für Blockflöte solo (UA)
Toshio Hosokawa, Sen VI für Schlagzeug solo (1993)
Malika Kishino, »Monochromer Garten VII« (UA)

Nähere Informationen zum Programm finden Sie etwa zwei Wochen vor dem Konzerttermin auf der Internetseite des gVe.

Herbst 2016 – Konzertreihe – gVe unerHÖRT!

El Cimarrón

Hans Werner Henze
Robert Koller, Bariton
David Gruber, Flöte, Ivan
Christina Schorn, Gitarre
Ivan Mancinelli, Schlagzeug
Michael Kerstan, Regie

Anknüpfend an die Tradition der Wanderbühnen widmet sich das El Cimarrón Ensemble der minimalistischen Umsetzung zeitgenössischen Musiktheaters. Seit seiner Gründung 1999 hat sich das Ensemble insbesondere mit seiner maßgeblichen Inszenierung von Hans Werner Henzes »El Cimarrón« einen Namen gemacht. Davon zeugen Gastspiele bei den Salzburger Festspielen, beim Norddeutschen Rundfunk, bei Ruhr.2010, beim Salzburger Festival Aspekte, an der Dresdner Semperoper und den Theatern Konstanz und Nürnberg, am Teatr Scena STU in Krakau, an der California State University sowie zahlreiche weitere Gastspiele in Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, der Slowakei, Polen und den USA. Die Aufführungen des internationalen Ensembles sind das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit herausragenden Komponisten. Agustín Castilla Ávila, Stefan Hakenberg, Sabine E. Panzer, Stefano Taglietti, Vito Palumbo, Mario Pagotto, Luca Lombardi und Balz Trümpy haben für das Ensemble Kammeropern geschrieben. In den nächsten Jahren stehen Uraufführungen neuer Werke von Giorgio Battistelli und Jack Fortner an sowie Neuproduktionen von Mauricio Kagels »Mare Nostrum«, Peter Maxwell-Davies‘ »Eight Songs for a Mad King« und Pierre Boulez‘ »Le marteau sans maître«.

Nähere Informationen zum Programm finden Sie etwa zwei Wochen vor dem Konzerttermin auf der Internetseite des gVe.

Frühjahr 2016 – Theaterprojekt

ARENA – der jungen Künste e.V.

Das ARENA-Festival, das von Studenten der Theaterwissenschaften der FAU durchgeführt wird, präsentiert in Erlangen jährlich an fünf Tagen im Juni die verschiedensten Spielarten der Performance-Kunst und konzentriert sich dabei auf interdisziplinäre, multimediale und experimentelle Produktionen.

In diesem Jahr wird mit dem Projekt: »Wer hat Angst vor...?« auch das Thema Angst durch Verunsicherung, Terroranschläge, Krisen, Kriege etc. behandelt, das präsenter denn je zu sein scheint und eine zunehmend instabile Welt- und Werteordnung zeichnet.

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Frühjahr 2016 – Kunstausstellung

Sehnsuchtsort

Die Ausstellung »Sehnsuchtsort« wird vom 24.6. bis 14.8.2016 im Botanischen Garten in Erlangen gezeigt und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Martina Sutter-Kress zeigt anhand von Skulpturen, Objekten und Installationen 7 verschiedene Sehnsuchtsorte, bei der die Verbindung von Natur und Gesellschaft unterschiedlich erlebt wird.

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Frühjahr 2016 – Konzert

Junge Philharmonie Erlangen

Die Aufführung der Messa da Requiem, die größte geistliche Komposition von Giuseppe Verdi. Zu hören ist sie am 13. Juli 2016 in der Heinrich-Lades-Halle, präsentiert von der Jungen Philharmonie Erlangen (JPE) gemeinsam mit dem Philharmonischen Chor Nürnberg. Die Gesamtleitung hat Gordian Teupke. Die Junge Philharmonie Erlangen ist ein eigenständiges und selbstorganisiertes Orchester, entstanden aus einer Privatiniative junger musikbegeisterter Stundenten und ambitionierten Amateurmusikern.

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Frühjahr 2016 – Kindertheaterproduktion

Theater KUNSTDÜNGER

Das Theater KUNSTDÜNGER ist als professionelles Theater mobil im ganzen deutschsprachigen Raum unterwegs. Spielorte sind Theater, Bürgerhäuser, Schulen und Kindergärten, sowie Festivals, u.a..

Der Mythos des angstfreien Helden, der schon bei Vierjährigen zum gesicherten Wissen um das Wesen der Männlichkeit gehört, wird hier thematisiert und insbesondere im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Umstrukturierung, dem zunehmenden Kontakt mit andersartigen Sozialisationen betrachtet. Die Premiere wird im Oktober 2016 im Logenhaus in Erlangen stattfinden.

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Frühjahr 2016 – Künstlerbücher

»byproducts« und »matters«

Zwei aussergewöhnliche Künstlerbücher von Julian Irlinger zur Digitalisierung von Museen und Kunstwerken, wobei der Blick von der Kunstbetrachtung weg gelenkt wird und Nebensächliches, das Drumherum in den Vordergrund gerät.

»Byproducts« zeigt die Reproduktion von musealen Räumen.

»Matters« zeigt Nebenprodukte der scheinbar objektiven Digitalisierung, z.B. die Reflexionen von Studiolichtern, Studio-hintergründe, Pixel, zahlreiche Ansichten eines Gegenstands und die Präzision der Kamera.

Frühjahr 2016 – Konzert

Sounds of the World

Das Konzert »Sounds of the World«, das mit 10 prominenten Musikern aus 6 Nationen gespielt wird. Rainer Glas präsentiert Weltmusik und Jazz am 22. Januar 2017 um 18 Uhr im Markgrafentheater Erlangen.

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Konzertreihe

Echtzeiten

5.12.2015, 24.1, 5.2. und 4.3. 2016 im Kunstmuseum Erlangen, 20.00 Uhr.

Stefan Poetzsch schafft in der Symbiose mit zeitgenössischen Komponisten und Musikern von Weltrang, dem Bettina-Essaka-Tanzstudio und dem Kunstmuseum Erlangen eine Konzertreihe der besonderen Art.

››› Internetseite

Konzert

Camerata Franconia

17.4.2016 im Redoutensaal Erlangen

»Auf dem Programm werden Werke von Wolfgang Amadeus Mozart stehen: Fünf Konzertarien für Bariton und Orchester werden umrahmt von der Linzer Sinfonie A-Dur, KV 201 und der Sinfonie C-Dur, KV 425. Zu erleben sind auch Raritäten wie die Arie »Per questa bella mano« mit obligatem Kontrabass.

Als Solisten konnten wir zwei Erlanger gewinnen: Prof. Christian Hilz, Bern (Förderpreisträger der Kulturstiftung) und Alexander Rilling (stellv. Solo-Kontrabassist des Münchner Staatsorchesters).«

Dorian Keilhack, 9/2015

››› Internetseite

Konzertreihe

gVe unerHÖRT!

16.10.2015, 30.1.2016 („Asia Reloaded – Jeremias Schwarzer und Isao Nakamura entfällt und wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben), 27.02.2016, 19.04.2016

Vier Konzerte in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk.

››› Internetseite
››› Ein Kaleidoskop der »Minimal Music« (PDF)

Filmprojekt

No Service

Ein Kurzfilmprojekt von Felix Reichert & Hannes Maar. Länge: 15:00 min.

Produktionszeitraum des Film- und Kulturprojektes von Juli 2015 bis Februar 2016 an den Drehorten Deutschland und Senegal.

»Stefan, ein junger erfolgreicher Karrierist, strandet im afrikanischen Hinterland. Dort trifft er auf Menschen, die ihm auf den ersten Blick kaum gegensätzlicher sein könnten. Auf der Suche nach dem Weg zurück in die ›Zivilisation‹ erlebt er drei Tage voll unerwarteter Begegnungen, absurder Ereignisse und unverhoffter Erkenntnisse.

Der Spielfilm soll Ende 2015 im Senegal gedreht werden. Dabei ist die Umsetzung des Films an sich schon etwas besonders: Anders als bei herkömmlichen Filmprojekten wird ein Großteil der Handlung erst vor Ort entstehen. Zwar bildet ein klassisches Drehbuch den Rahmen der Handlung, aber während des Drehs in Westafrika sollen Eindrücke und Menschen vor Ort den Verlauf der Erzählung maßgeblich mitbestimmen.

Mit dieser experimentellen Arbeitsweise soll eine klischeebehaftete Geschichte vermieden werden. Einheimische und deren Lebenswirklichkeit sollen gemeinsam mit dem deutschen Hauptdarsteller vor der Kamera stehen.

Ein fünfköpfiges Team, bestehend aus Filmcrew und Hauptdarsteller, macht sich Ende 2015 auf in ein zehntägiges Abenteuer nach Afrika. An dessen Ende steht eine Mischung aus Konzept, Improvisation und realen Erlebnissen, die – so ist der Plan – zu einem einzigartigen, authentischen und unterhaltsamen Filmerlebnis führt.

Der Film NO SERVICE ist der Abschlussfilm von Felix Reichert & Hannes Maar im Fach Film & Animation an der TH Nürnberg«.

(Ein Ausschnitt aus der Produktionsmappe NO SERVICE, Felix Reichert & Hannes Maar).

Nach der Fertigstellung wird NO SERVICE einem breiten Erlanger Publikum vorgeführt, z.B. an Kurzfilmabenden zusammen mit den beiden ersten erfolgreichen Kurzfilmen des Teams Reichert/Maar. Neben einem Themenabend sind auch weitere inter-kulturelle Abendveranstaltungen geplant.Die offizielle Premiere findet am Donnerstag 21. April 2016 um 19:00 Uhr im Multiplexkino Cinecittà mit ca. 1000 geladenen Gästen statt.

››› Internetseite Felix Reichert
››› Internetseite Hannes Maar

Herbst 2015 – Ausstellung

Zum 150. Todestag von Friedrich Rückert

24. Juli – 13. November 2016
Der Weltpoet: Friedrich Rückert (1788-1866) – Dichter, Orientalist, Zeitkritiker
Wanderausstellung zum 150. Todestag von Friedrich Rückert

Am 31. Januar 2016 jährte sich der Todestag Friedrich Rückerts zum 150. Mal. Aus diesem Grund bereitet die Stadt Schweinfurt eine Ausstellung vor, die in den drei Rückert-Städten Schweinfurt, Erlangen und Coburg gezeigt werden wird.

Friedrich Rückert zählt zu den bedeutendsten Dichtern deutscher Sprache fränkisch-bayerischer Provenienz. Darüber hinaus gehört er mit seinen zahlreichen, literarisch bislang unerreichten Übertragungen aus insgesamt 44 Sprachen auch zu den bedeutendsten Mittlern zwischen den Literaturen des Orients und des Okzidents in Europa. Zudem hatte er in seinem größtenteils unveröffentlichten Alterswerk bereits in der Mitte des vorletzten Jahrhunderts viele der ökologischen und gesellschaftlichen Folgen der aufkommenden Industrialisierung scharfsinnig vorhergesagt.

Die Ausstellung gibt in sechs biographischen Stationen einen Einblick in Rückerts Leben und Werk. Im Mittelpunkt steht die Erlanger Zeit (1826–1841), während der sich Friedrich Rückert auf dem Höhepunkt seines Ruhmes befindet, in der ihn aber auch schwere Schicksalsschläge treffen.

Ergänzend bietet die Ausstellung ein reiches historisches Tableau, das von der literarischen Selbstfindung zu Zeiten der Befreiungskriege über biedermeierlichen Widerstand kraft kultureller Weltoffenheit bis hin zur Frage des Alterns in Würde reicht. Schließlich dokumentiert sie die Rückerts Bedeutung zu seiner Zeit sowie die Rezeptionsgeschichte bis auf den heutigen Tag. Dabei werden ganz bewusst Gegenwartsthemen wie der interkulturelle Dialog und die aktuellen gesellschaftlichen wie ökologischen Herausforderungen ins Blickfeld gerückt.

Herbst 2015 – Kunstband

Die Unsterblichen – Olivenbäume von Kreta

ein Kunstband von Walter Förster.

Dieser großformatige Bildband mit eigenen Handzeichnungen des Künstlers Walter Förster stellt die besonderen, z. T. ältesten Olivenbäume Europas der griechischen Insel Kreta dar. In 36 ganzseitigen Abbildungen wird die ungewöhnlichste Formenvielfalt der Bäume als einmaliges Naturdenkmal künstlerisch gesetzt und dokumentiert.

Die Publikation wird erstmalig anlässlich einer Ausstellung im Kunstmuseum Erlangen zum Thema »Baum« zusammen mit den Originalzeichnungen präsentiert. »Die Sprache der Bäume« 17.4. – 15.5.2016. Walter Förster, Sabine Freudenberger, Günther Paule, Wolf-Dietric Weißbach, Bernhard Maria Fuchs und Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums.

Herbst 2015 – Wanderausstellung

Franken – eine deutsche Literaturlandschaft

Die neugegründete »Initiative Literatur Franken«, geleitet von Karl Manfred Fischer, vervollständigte im Dezember 2015 eine Dokumentation als Wanderausstellung zum Thema »Franken – eine deutsche Literaturlandschaft«.

Anlass dazu gab die neu erschienene, rund 600-seitige »Literaturgeschichte Frankens« von Hermann Glaser (Schrenk-Verlag, Gunzenhausen). Das Opus magnum wurde auf dem Erlanger Poetenfest 2015 unter großer Beachtung vorgestellt.

Die Wanderausstellung zur fränkischen Literaturgeschichte, bestehend aus zehn Schautafeln, wird bis zum Dezember 2018 vorwiegend in Rathäusern, Stadtbibliotheken, Stadtmuseen, Literaturhäusern, Schulen und Bildungseinrichtungen fränkischer Städte mit begleitenden Veranstaltungen gezeigt werden.

Konzert

Preisträgerkonzert der Kulturstiftung Erlangen

Montag, 6. Januar 2014

Dorian Keilhack, Konzertpianist und Dirigent
David Theodor Schmidt, Konzertpianist
Nora Gomringer, Literatin und Direktorin der Villa Concordia in Bamberg

Dieses ungewöhnliche Benefiz-Konzert der Kulturstiftung Erlangen, das von drei ihrer ehemaligen Preisträgern in der Heinrich-Lades-Halle gestaltet wurde, erntete viel Achtung, Unterstützung und Lob des begeisterten Publikums. Dorian Keilhack und David Theodor Schmidt spielten mit großer Virtuosität und Leichtigkeit zwei- und vierhändig Werke von Bach, Brahms, Heider, Liszt, Poulenc und Schumann. Nora Gomringer begleitete wortgewaltig mit hinreißendem Esprit die pianistischen Beiträge.

Der Erlös kam vollständig der Kulturstiftung Erlangen zugute.